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Wer kotzt, der putzt!

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Bei uns in München ist wieder ein großes Fest. Und weil ich sehr gerne auf ein schönes Fest gehe, bin ich in die S-Bahn gestiegen und nach München mitgefahren. Ich bin dann in eins von den großen Häusern gegangen, wo es ganz viel Bier und Hendl gibt. Das saßen ganz viele nette Leute und die haben mir gleich etwas zu trinken gegeben. Und weil ich ganz viel Durst hatte, habe ich zwei Biergläser ausgetrunken. Das war richtig schön, wir haben die ganze Zeit „Auf und nieder“ gesungen und sind auf die Bank geklettert. Ich habe viele Bussis von den Mädels bekommen und sie haben mich genutscht. 

Dann ist mir aber ganz schlecht geworden und ich habe ein bisschen gespien. Ich wollte schnell abhauen, aber das Mädel, was immer das Bier bringt, ist auf einmal da gestanden und hat mir einen Eimer und einen Putzlumpen in die Pfote gedrückt. Sie hat gesagt: „Wer kotzt, der putzt!“ und dass das jeder machen muss, weil sie das nicht machen will. Aber ich wollte nicht putzen, weil ich das zu Hause auch nicht machen muss. Sie hat mich aber so lange beim Kragen gepackt, bis ich alles aufgewischt hatte. Ich war ganz sauer auf die, weil ich doch ein Mann bin und weil Männer niemals putzen müssen!

Ich habe ihr dann den Putzlumpen in die Hand gedrückt und bin abgehauen. Aber das Zelt hat sich ganz doll gedreht und gewackelt und ich konnte gar nicht mehr richtig laufen. Ich bin dann raus und habe gedacht, dass ich mal lieber schnell auf den Kotzhügel gehe, weil ich da in Ruhe weiterspeim kann. Auf dem Kotzhügel haben schon ganz viele Leute gelegen und geschlafen. Und weil ich auch ganz müde war, habe ich dort auch ein bisschen geschlafen. Aber das war gar nicht schön, weil dauernd Leute über mich gestolpert sind. Die haben auch ein bisschen gekotzt und da habe ich immer was abgekriegt. 

Und deswegen habe ich dem nächsten, der gekommen ist, meine Pfote in den Weg gestreckt. Da hat der einen Salto gemacht und ist auf einen anderen Mann draufgefallen. Der ist ganz böse geworden und hat ihm eins auf die Nase gegeben. Ich bin dann lieber abgehauen, weil meine Nase nichts abhaben wollte. Ich gehe lieber nach Hause und schlafe in meiner Hängematte weiter.

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